Alkoholfrei

Saft

unterliegt in Deutschland der FrSaftV ( Fruchtsaftverordnung ).
Diese Bezeichnung steht nur den Getränken zu, welche zu 100%
aus reinem Fruchtsaft und Fruchtfleisch hergestellt werden.

Haltbar gemacht werden diese Säfte durch pasteurisieren,
einige Sekunden schonende kurzfristige Erhitzung auf 82°C.

Nach der FrSaftV dürfen Säfte zur Lagerung und Transport
auch konzentriert werden. Dem Saft wird Wasser entzogen,
und wird zur Abfüllung dem Konzentrat wieder zugesetzt.

Frucht- und Gemüsesäfte sind sehr wichtige Quellen für
viele Vitamine und Mineralstoffe.

Als "alkoholfrei" bezeichnet man Getränke mit einem
Alkoholgehalt von bis zu 0,5% und bei den Fruchtsäften
kann durch Gährung ein Alkoholgehalt von bis zu 0,3%
entstehen, wie zum Beispiel auch beim Brot.

Am Besten verwendet man Saft zum Mixen - Nektar eignen sich
als Notlösung, auf keinen Fall jedoch sollte man im Barbereich
Fruchtsaftgetränke verwenden.

Man bekommt Säfte in trüber oder in klarer Qualität. Bei klaren
Säften sind lediglich die Schwebe- und Ballaststoffe herausgefiltert.

Naturreiner Fruchtsaft - Direktsaft
Dieser Saft ist aus 100% reinem Obst oder Gemüse, hergestellt.
Er muß frisch gepresst abgefüllt werden. Der Zusatz von Farb-,
Konservierungs- oder anderen Stoffen ist nicht erlaubt.

Fruchtsaft aus Konzentrat
Diese Säfte sind auch meistens zu 100% aus Früchten hergestellt.
Bei diesen Getränken werden die Fruchtsäfte konzentriert und
werden erst zur Abfüllung mit Wasser wieder verdünnt werden.
Zucker darf zugesetzt werden, wenn die Früchte wetterbedingt
einen Mangel aufweisen, allerdings maximal 15 Gramm pro Liter.
Dies muß dann allerdings auf der Verpackung angegeben werden.

Fruchtnektar
Wegen der Beschaffenheit einiger Früchte bekommt man diese
nur als Nektare zu kaufen.
Beispiele sind Banane, Pfirsich und Aprikose, oder Maracuja.
Nektare werden aus Fruchtsaft, Fruchtmark, Zucker und Wasser
hergestellt. Multivitaminsäfte müssen zu 50% Fruchtanteil haben.
Der Fruchtanteil bei Zitrusfrüchten und Johannisbeeren muß
mindestens 25% bei Kirsche 35% bei Pfirsich und Aprikose 40%
bei Apfel, Birne und Traube jeweils 50% und bei tropischen
Früchten mindestens 25% betragen.
Es dürfen bis zu 20% Zucker zugesetzt werden und Milch-,
Citronensäure und Ascorbinsäure beigemischt werden.

Fruchtsaftgetränke
Fruchtsaftgetränke sind in der Bar ungeeignet, da diese nur
einen sehr geringen Fruchtanteil, aber einen umso höheren
Wasser- und Zuckeranteil haben. Sie werden wie Limonaden
den Erfrischungsgetränken zugeordnet.

Fruchtsaftschorlen
Eine Sonderstellung unter den Fruchtsaftgetränken nehmen
Fruchtsaftschorlen ein. Sie setzen sich aus Fruchtsaft
und Mineralwasser zusammen. Als Ausgangsprodukt wird
Fruchtsaft nach denselben Bestimmungen wie ein 100%
Fruchtsaft verwendet und Mineralwasser beigemischt.

Haltbarkeit
Nach dem Öffnen können Säfte zu gären beginnen. Deshalb
sollten einmal geöffnete Flaschen und Verpackungen kühl
und lichtgeschützt gelagert und innerhalb von drei bis vier
Tagen verbraucht werden.

Linktipps:
granini-mixacademy
niehoffs-vaihinger
eckes-granini

Limo

Eine Limonade ist ein alkoholfreies, gesüßtes und meistens
mit Kohlensäure versetztes Erfrischungsgetränk mit
Fruchtauszügen auf Basis von Wasser.

Nach den Leitsätzen für Erfrischungsgetränke des deutschen Lebensmittelbuchs besteht Limonade aus Trinkwasser,
natürlichem Mineralwasser oder Quell- und/oder Tafelwasser.
Dazu werden Aromaextrakte, natürliche Aromastoffe und
in der Regel Zitronensäure zugesetzt. Limonade weist einen
hohen Zuckergehalt auf. Inzwischen bekommt man Limonaden
bei denen der Zucker ganz durch Süßstoff ersetzt wird.
Auch die koffeinhaltigen Colagetränke gehören dazu.

Als weitere Zutat kann Fruchtsaftkonzentrat, Fruchtmark,
Fruchtmarkkonzentrat oder eine Mischung hinzugegeben
werden.

Weitere Zutaten:

Zuckerkulör bei koffeinhaltigen Limonaden sowie bei
Limonaden mit Apfelgeschmack und klaren Kräuterlimonaden

Koffein bei koffeinhaltigen Limonaden

Beta-Carotin sowie Riboflavin und färbende Lebensmittel

Auszüge der Ingwerwurzel, wie z. B. bei Ginger Ale

Bitterstoffe, z. B. Chinin, z.B. Tonic Water
mind. 15 mg/l Chinin max. 85 mg/l Chinin wird so bezeichnet.

Cola ist eine koffein- und kohlensäurehaltiges Limonade.
Hauptzutaten der Cola war Ursprünglich die an Koffein
reiche Kolanuss und der Extrakt aus den Blättern von
Erythroxylum-Arten, die sehr koffeinhaltig sind.
Heute wird Cola aus Wasser, Zucker, der Kolanuss,
Vanille, Zimtöl, Nelkenöl, Phosphorsäure und Zitrone
unter dem Zusatz von Kohlensäure hergestellt.
In Deutschland ist der Zitronenanteil anders ist als in den
Vereinigten Staaten.

Bitter Lemon (englisch für „Bittere Zitrone”) ist eine
kohlensäurehaltige Limonade afrikanischen Ursprungs.
Das Getränk wurde ursprünglich aus Limetten hergestellt.
Heute werden allerdings größtenteils Ersatzstoffe verwendet
und höchstens einige Prozent Limetten- oder Zitronensaft
zugesetzt. Bitter Lemon schmeckt durch den Zusatz von bis
zu 85 Milligramm Chinin pro Liter bitter.

Ginger Ale ist eine Limonade mit Auszügen der Ingwerwurzel,
und zugesetzten Zuckerkulör, der für die bräunliche Färbung
verantwortlich ist. Seinen Namen verdankt diese Limonade
seiner Zutat der Ingwerwurzel. Ginger ist das englische Wort
für Ingwer. Mitte des 20. Jahrhunderts war Ginger Ale sehr
als Erfrischungsgetränk beliebt.

Sodawasser ist ein Mineralwasser der Gruppe der
alkalischen Säuerlinge. Durch das enthaltene Natron
(Natriumhydrogencarbonat) schmeckt es leicht nach Lauge.

Tonic Water ist ein chininhaltiges Erfrischungsgetränk mit
einem leicht bitteren Geschmack. Tonic Water leuchtet wegen
des Chiningehaltes unter UV-Licht bläulich.

Wasser

SODA UND MINERALWASSER

Es macht kaum einen Unterschied, ob man Mineral-, Tafel-
oder Sodawasser bei der Zubereitung von Cocktails
verwendet. Wichtig ist, daß das Wasser kohlensäurehaltig ist. Mineralwasser muß als ein solches amtlich anerkannt werden,
wofür strenge Kontrollen notwendig sind - es müssen etwa 200
chemische Substanzen analysiert werden. Je nach diesen chemischen Inhaltsstoffen und deren Verhältnis zueinander
wird ein Wasser als Mineralwasser, Sodawasser oder
Tafelwasser bezeichnet.

Natürliches Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt.
Es wird aus unterirdischen, geschützten Wasservorkommen
genommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden.
Da natürliches Mineralwasser auch aufgrund seines Gehaltes
an Mineralstoffen und Spurenelementen eine ernährungs-
physiologische Wirkung haben kann, wird durch kontinuierliche
Kontrollen geprüft, ob die Zusammensetzung konstant ist.
Natürliches Mineralwasser bedarf einer amtl. Anerkennung.

Stilles Wasser
ist die Bezeichnung für Wasser ohne zugesetzter Kohlensäure
und eignet sich hervorragend als Beigabe zum Whisky oder
einem Espresso. Es wird aber auch gerne pur getrunken,
weil es sehr geeignet ist den Durst zu löschen.


Die offiziellen Produktbezeichnungen in Deutschland und
Österreich lauten:

Natürliches Mineralwasser:
Es hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen
geschützten Wasservorkommen, wird an der Quelle abgefüllt
und muss amtlich anerkannt werden.


Quellwasser:
Es stammt ebenfalls aus unterirdischen Vorkommen, darf
aber Spuren von Verunreinigungen enthalten und bedarf
keiner amtlichen Anerkennung.

Tafelwasser:
Es besteht hauptsächlich aus Trinkwasser. Es gibt keine
Anforderungen an den Mineralstoffgehalt. Es erfüllt nicht
die Anforderungen für natürliches Mineralwasser. Es dürfen
nach Maßgabe der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung und
im Rahmen des allgemeinen Lebensmittelrechts Zusatzstoffe
zugegeben sein. Vor allem werden Kochsalz und andere
Mineralsalze zugefügt.

Heilwasser:
Wasser, das aufgrund des Nachweises einer heilenden,
lindernden oder vorbeugenden Wirkung als Arzneimittel
zugelassen wurde. Der Mineralstoffgehalt und der Gehalt
an Spurenelementen von Heilwässern ist ähnlich wie bei
Natürlichen Mineralwassern.

Sodawasser
ist ein Tafelwasser mit mindestens 570 mg
Natriumhydrogencarbonat pro Liter sowie Kohlendioxid.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mineralwasser

Sirup

Sirup ist die Bezeichnung für dickflüssige Zuckerlösungen.
Sie werden durch Einkochen oder durch Auflösen von
Zucker in Wasser, Fruchtsäften oder Pflanzenextrakten
erzeugt. Einen Zuckersirup kann man ganz einfach selber
herstellen.

Anleitung:
1kg Kristallzucker auf einen Liter Wasser aufkochen
und ein wenig zähflüssig werden lassen.
Anschließend Sirup erkalten lassen. Fertig!
Vor Gebrauch kurz umrühren.

Fruchtsirup oder Obstsirup ist ein dickflüssiger Fruchtsaft,
der im Kaltverfahren oder durch kurzes Erhitzen hergestellt
wurde. Dieser enthält bis maximal 65 Prozent Zucker.
Anschließend wird das Produkt mit natürlichen Farbstoffen
eingefärbt.

Die Sirupqualität ist von der Qualität und dem
Mischverhältnis der verschiedenen Zutaten abhängig.

Qualitätssirupe weisen 7 bis 10% Fruchtsaft auf und sind
daran erkennbar, dass sie eine Frucht auf ihrem Etikett
abbilden dürfen.

 

Grenadine
ist eigentlich Granatapfelsirup, ich empfehle die
BOLS-Grenadine.

Kokossirup
hier empfehle ich Cream of Coconut. Die Dose muss
zunächst im Wasserbad erhitzt und danach mit Wasser
oder besser mit Sahne verdünnt werden.

Ahornsirup
Ahornsirup kommt hauptsächlich aus Kanada und den USA.
Um einen 1 Liter Sirup herzustellen werden etwa 40 Liter Saft
des Zuckerahorn eingedickt. Er enthält durchschnittlich 67 %
Zucker. Ahornsirup wird in verschiedenen Graduierungen
angeboten, die auf seiner Lichtdurchlässigkeit basieren.
Je größer die Lichtdurchlässigkeit ist, desto besser die
Klassifizierung. Im Handel sind fast ausschließlich:
Sirup Grad A, hell und bernsteinfarben mit mildem Geschmack.
Sirup Grad D, ist dunkel, fast schwarz, mit intensivem Aroma.
Ahornsirup eignet sich zum milden, aromatischen Süßen von
Speisen, Getränken und natürlich auch Cocktails.

Lime Juice
Beim Mixen darauf achten, daß Lime Juice nicht mit Limettensaft verwechselt wird. Der Name ist irreführend, denn bei Lime Juice handelt es sich um Limettensirup, der aus Limettensaft, Wasser und Zucker hergestellt wird. Sehr bekannt ist "Rose´s Lime Juice".


Haltbarkeit

Sirupe halten sich nach dem Öffnen ungefähr ein halbes Jahr.
Jedoch sollten die Sirupe, nachdem sie geöffnet wurden, an
warmen Sommertagen im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Eine unangebrochene und ungeöffnete Flasche Sirup hält
sich ca. drei Jahre.

Links:
riemerschmid.de
www.monin.at
www.barsirup.com
www.sirup-shop.de
www.barfish.de

 

Säfte, Limonaden und Wasser sind unentbehrliche Getränke.
Sie werden sowohl pur getrunken, sowie als sogenannte Filler
zum Auffüllen von Cocktails und Drinks verwendet.

Als Aromaträger in vielen Rezepten werden Säfte, Limonaden
und Sirups genutzt und sind Grundbestandteile etlicher Rezepte.
Sie geben dem Drink die gewünschte Geschmacksnote.

Bei der Verwendung kohlesäurehaltiger Zutaten ist grundsätzlich
zu beachten, diese erst nach dem mixen ins Gästeglas zu füllen
und wegen der Kohlensäure nicht in den Shaker gehören.

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